22/2019 BMA

Am 11.09.2019 wurden wir zu einer ausgelösten privaten Brand-Melde-Anlage (BMA) alarmiert. Alle Bewohner des Hauses hatten das Gebäude bei Eintreffen bereits verlassen. 

Der ausgelöste Melder wurde lokalisiert. Es konnte kein Grund für die Auslösung festgestellt werden. Die Anlage wurde zurückgesetzt.

Einsatzart: BMA  Ausgerückte Fahrzeuge: HLF 20/16 , MTF , MZF , TSF-W 

Jährliche Hydrantenprüfung

Heute beginnen wir mit der jährlichen Hydrantenprüfung. Hierdurch kann es in den nächsten Wochen kurzzeitig zu kleinen Behinderungen im Ortsgebiet kommen.

Die Prüfung ist wichtig, um die Funktion aller Hydranten im Ort sicher zu stellen. Neben des sicheren Sitz der Hydranten-Deckel, damit kein Fahrzeug bei Überfahrt des Deckels beschädigt wird, prüfen wir auch die Gängigkeit der Absperrschieber, sowie ob die Hinweisschilder noch unbeschädigt und korrekt ist. Außerdem stellen wir auch sicher, dass die Hydrantendeckel im Winter nicht zufrieren. Im Sinne des Umweltschutzes verzichten wir darauf, die Deckel großzügig einzufetten. Stattdessen sorgen spezielle Kunststoff-Einsätze dafür, dass sich die Deckel auch bei Frost problemlos öffnen lassen.

Um die einwandfreie Funktion zu prüfen, sowie zur Reinigung der Anschlüsse ist es zwingend nötig, dass wir an jedem Hydranten einmal das Absperrventil vollständig öffnen. Auch wenn dies in der Vergangenheit verschiedentlich als Wasservergeudung bezeichnet wurde, dient dies unser aller Sicherheit. Wenn wir im Ernstfall einen Hydranten nicht nutzen können, weil dieser defekt, verschmutzt oder zugeparkt ist, geht uns wertvolle Zeit verloren.

Daher möchten wir dieser Stelle generell an euch appellieren, stets darauf zu achten, dass ihr Hydranten nicht zuparkt. Die Hydranten sind wie auf den Bildern oberhalb dieses Beitrags zu sehen gekennzeichnet.

Wir danken für das Verständnis.

21/2019 – H3 Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person

Am 12 August 2019 wurden wir um 20:27 Uhr zu einen Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf der L252 zwischen Unkel und Bruchhausen alarmiert. Wir besetzten den Bereitstellungsraum und unterstützten die Kameraden aus Unkel. 

Einsatzart: TH3  Ausgerückte Fahrzeuge: HLF 20/16 , MTF , MZF , TSF-W  Feuerwehr Stadt Unkel , FEZ Unkel 

Bestätigter Vollbrand in der Umspannanlage am Hagerhof…

… so lautete gestern um 19 Uhr die Lagebeschreibung für unsere Übung zum Thema Strom.

Mit drei Fahrzeugen (HLF, TSF-W und MTF) und 22 Feuerwehrleuten (darunter drei Übungsleiter) fuhren wir also zur Umspannanlage neben dem Hagerhof.
Ein Mitarbeiter der Bad Honnef AG nahm uns an der Umspannanlage in Empfang und gab unserem Einsatzleiter weitere Details zur fiktiven Lage, während die Einsatzkräfte bereits die Wasserversorgung aufbauten.

Bei dieser Lage gibt es einige besondere Herausforderungen zu beachten. Neben der 110kV Zuleitung, die an die Umspannanlage zugeführt werden, verfügt das Haus auch noch über normalen Hausstrom für den eigenen Betriebsstrom, sowie eine Batterieanlage, die auch im Fehlerfall der Hausstrom-Anlage dafür sorgt, dass die Sicherungssysteme der Umspannanlage in vollem Betrieb bleiben.  Bekanntermaßen sind Strom und Wasser ja nicht die besten Freunde, so dass hier die erste einsatztaktische Problematik bereits zutage trat: Die Auskunft “die Zuleitung ist abgeschaltet” heißt nicht gleich, dass das Haus insgesamt “stromlos” ist.

Durch die unmittelbare Waldrand-Lage und die direkte Nähe zum Reitergestüt und zum Internat Schloss Hagerhof, kommt, mit der Vermeidung der Ausbreitung des Brandes auf diese Bereiche, eine weitere Herausforderung hinzu.

Entsprechend ist eine solche Lage im Ernstfall auch nicht alleine mit einem Löschzug zu bewältigen. Daher wurde vom unserem stellvertretenden Wehrführer, Michael Prinz, der als Gruppenführer des ersteintreffenden Fahrzeugs eingesetzt war, auch gleich Verstärkung der gesamten Verbandsgemeinde, sowie durch die Drehleiter der Feuerwehr Bad Honnef, nachalarmiert. Nach Rückmeldung der Übungsleitung, dass die Drehleiter Bad Honnef in einem anderen Einsatz gebunden sei, musste kurzfristig eine andere Drehleiter nachbestellt werden – selbstversändlich fand diese Nachalarmierung im Rahmen der Übung ebenfalls nur fiktiv statt.

Nach erfolgreicher Löschung des virtuellen Feuers erhielten wir dann noch eine Führung durch die Umspannanlage, so dass wir für den Ernstfall die räumlichen Gegebenheiten und Besonderheiten kennen lernen konnten.

Um 21:30 Uhr sind wir dann wieder in unser Gerätehaus eingerückt und konnten unsere Übung erfolgreich beenden.

Wir danken der Bad Honnef AG für die freundliche Unterstützung und die Möglichkeit für diese realitätsnahe Übung.

Findest du interessant, was wir tun? Dann komm doch einfach mal bei einer Übung vorbei und erlebe unseren Übungsbetrieb live mit. Die nächste Gelegenheit dafür ist am 9. August um 18:45 Uhr.

Übung Pumpen und Boot

HLF + MZF
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Am 13.7.2019 stand unsere Übung zum Thema “Pumpen und Boot” auf dem Plan. Diese Übung führen wir regelmäßig durch und trainieren damit gleich mehrere Disziplinen.

Um einen intensiveren Lernerfolg zu erzielen, führen wir solche Übungen in kleineren Gruppen durch. Hierzu baut die Übungsleitung mehrere Stationen auf, und die Gruppen arbeiten dann nacheinander die Stationen ab.

Die erste Station in dieser Übung beschäftigt sich mit der Wasserentnahme aus freiem Gewässer. Hierzu wurde unser TSF-W an der Rampe neben dem Campingplatz nah an den Rhein gefahren. Die Gruppe übte das korrekte Einbinden und anschließen der Saugschläuche und den Betrieb der Pumpe unseres TSF-W.

An der zweiten Station drehte sich alles um unser Rettungsboot (RTB). Neben Grundlagen der Bedienung des Bootes wurde vorallem auch das Retten einer Person aus dem Wasser trainiert.

Die dritte Station richtete sich primär an unsere Maschinisten. Hier wurde intensiv in Theorie und Praxis der Umgang mit unserer Pumpe des HLF trainiert. Auch wurden an dieser Station alternative Wasserentnahmen aus freiem Gewässer, beispielsweise mittels einer Tauchpumpe trainiert.

Zusätzlich haben wir den Umgang mit unserem “Monitor” trainiert. Ein Monitor zählt zu den sogenannten “Sonderrohren” der Feuerwehr. Es ist ein Art Wasserwerfer, der mittels eines Ständers stationär aufgebaut werden kann und auch von einer Einzelperson bedient werden kann. Hierüber ist es möglich bis zu 1200l Wasser pro Minute abzugeben und eine große Reichweite zu erreichen. Dieses Strahlrohr kam beispielsweise auch beim Güterzugbrand in Unkel, Anfang diesen Jahres, zum Einsatz. Neben des auf unserem HLF vorhandenen Monitors, zeigte einer der Übungsleiter den jüngeren Kameraden außerdem, wie man einen provisorischen Monitor aus Standard-Armaturen unseres TSF-W errichten kann.

Nach etwa 3 Stunden ging diese Übung zu Ende und alle Kameraden konnten, mit neuem oder aufgefrischtem Wissen, zufrieden ins Gerätehaus einrücken.

Wir konnten dein Interesse wecken? Dann freuen wir uns, wenn du bei unserer nächsten Übung einfach mal vorbeischaust. Unsere nächste Übung findet statt am 29.7.2019 um 19:00 Uhr am Feuerwehr-Gerätehaus.

Neue Schläuche an den Löschzug Rheinbreitbach übergeben

Jens Ott von der Firma Opteamax GmbH (1 v.l) und Andreas Kroheck vom
Förderverein St. Florian (1 v.r.) übergeben die neuen Schläuche an Wehrführer René Mengó (2 v.l) und seinen Vorgänger Ralf Horschel (2 v.r.)

Im Rahmen einer Übung konnten Jens Ott von der Firma Opteamax GmbH und der Vorsitzende des Fördervereins St. Florian der Freiwilligen Feuerwehr Rheinbreitbach 4 orangefarbene 30 Meter Schläuche an den Löschzug Rheinbreitbach übergeben.

Die Idee zur Beschaffung der signalfarbenen Schläuche zur Erstellung von Schlauchpaketen für den Innenangriff (sogenannte Loops) kam aus der Mitte der Mannschaft. Sofort erklärten sich Jens Ott von der Firma Opteamax GmbH, der selbst zu den aktiven Kameraden des Löschzuges zählt, sowie der Förderverein St. Florian Rheinbreitbach bereit, die anfallenden Kosten für die Schläuche zu übernehmen.
Bei der Opteamax GmbH handelt es sich um ein in Rheinbreitbach ansässiges Unternehmen, welches die Beratung und Realisierung von Netzwerken und breitbandigen Internetanbindungen für mittelständische Unternehmen anbietet.
In Nordamerika hat sich das Vorgehen mit den Loops in einem „Innenangriff“ in den vergangenen Jahren bereits etabliert und auch in Deutschland ist diese Einsatztaktik immer mehr auf dem Vormarsch, da hierdurch schnell und platzsparend Schlauchreserven mit in die  brennenden Objekte genommen werden können.
Der Löschzug Rheinbreitbach freut sich sehr darüber, dass mit dieser  Anschaffung ein weiterer Schritt zu einer effizienteren Einsatzabarbeitung begangen werden konnte und dankt den Spendern
ausdrücklich dafür, dass dieses Projekt so schnell realisiert werden konnte.

René Mengó folgt auf Ralf Horschel

Rheinbreitbacher Wehrleute wählen neuen Chef

Ortsbürgermeister Roland Thelen (1 v.l.) und Bürgermeister Karsten Fehr (1 v.r.) gratulieren dem neuen Wehrführer René Mengó (mitte) und seinem Stellvertreter Michael Prinz (2 v.l.) zur Wahl in die Wehrführung. Der ehemalige Rheinbreitbacher Wehrführer Ralf Horschel (2 v.r.) wurde durch Bürgermeister Fehr mit dem silbernen Feuerwehr Ehrenzeichen am Bande ausgezeichnet.

Seit dem 01.06.2019 ist der 40jährige Hauptbrandmeister René Mengó der neue Rheinbreitbacher Wehrführer. Er tritt damit die Nachfolge des zurückgetretenen Hauptbrandmeisters Ralf Horschel an, der diese verantwortungsvolle Aufgabe nach 14 Jahren in jüngere Hände geben wollte.

In den letzten 5 Jahren war Mengó bereits stellvertretender Wehrführer und hat in dieser Funktion bereits hervorragende Arbeit geleistet. Daher war es kaum verwunderlich, dass der zweifache Familienvater Mengó von seinen Kameraden zu Horschels Nachfolger gewählt wurde. Zum neuen stellvertretenden Wehrführer wuyrde der 43jährige Brandmeister Michael Prinz gewählt.
Ralf Horschel, der dem Löschzug auch weiterhin angehören wird, wurde durch Bürgermeister Karsten Fehr für seine besonderen Verdienste um das Feuerwehrwesen in Rheinbreitbach und der Verbandsgemeinde Unkel mit dem silbernen Feuerwehr Ehrenzeichen am Bande des Landes
Rheinland-Pfalz ausgezeichnet.
Bürgermeister Karsten Fehr, Ortsbürgermeister Roland Thelen sowie die anwesenden Kameraden danken Ralf Horschel für sein jahrzehntelanges Engagement in der Feuerwehr und wünschen der neuen Wehrführung allzeit gute Entscheidungen im Sinne des Löschzuges.

20/2019 – F3 Wohnungsbrand

Am 14.07. um 11:35 wurden wir, während der Ansprachen anlässlich des Verbandsgemeinde Feuerwehrtags, zu einem Wohnungsbrand alarmiert. Erfreulicherweise handelte es sich nur um Essen auf dem Herd, so dass der Einsatz für das TSF-W abgebrochen werden konnte und das HLF ohne Einsatz zurück fahren konnte.

 

Einsatzart: F3  Ausgerückte Fahrzeuge: HLF 20/16 , TSF-W 

19/2019 – H1 Tragehilfe

Am 14.07. um 9:07 Uhr wurden wir vom Rettungsdienst als Tragehilfe alarmiert. Mit Unterstützung der Drehleiter aus Bad Honnef wurde ein Patient aus dem 2.OG geholt und an den Rettungsdienst übergeben. 

Einsatzart: TH1  Ausgerückte Fahrzeuge: HLF 20/16 , MTF  Drehleiter Bad Honnef , MTF Bad Honnef 

Neue Rolltore für unser Gerätehaus

Wer in den letzten Tagen an unserem Gerätehaus vorbei gefahren ist, hat sicher festgestellt, dass sich irgendetwas verändert hat. Besonders Aufmerksamen ist dann sicher nicht entgangen, dass es die alten aluminiumfarbenen Rolltore waren, die neuen anthrazitfarbenen Toren weichen mussten.
Jedoch ist dies nicht nur eine optische Veränderung, sondern vor Allem eine Arbeitserleichterung: die neuen Rolltore sind elektrisch betrieben. Durch einen “Alarm-Knopf” direkt am Eingang kann das Tor vor unserem Hilfeleistungs-Löschfahrzeug (HLF) , welches üblicherweise das erstausrückende Fahrzeug bei unseren Einsätzen ist, nun bereits vom ersteintreffenden Feuerwehrmann beim Betreten des Gerätehauses geöffnet werden. So werden wertvolle Sekunden eingespart und wir können noch schneller ausrücken als bisher. Auch können die Tore nun aus den Fahrzeugen heraus geöffnet und geschlossen werden, was uns die Arbeit sowohl beim Ausrücken, als auch bei der Rückkehr nach einem Einsatz  erleichtert.